Here you can find our current range 2013.



News

02.04.2010

STEVENS Rennmaschinen im ´Tour´-Test: ´Vuelta´ bester Alurahmen!

Das April-Heft von ´Tour´  hat es in sich. Nicht weniger als 60 Rennmaschinen treten in einem "Test-Special" gegeneinander an. Mit dabei: Das STEVENS Aero-Flaggschiff SLR im Oberklassen-Test und der leichte Alurenner STEVENS Vuelta in der Klasse bis 2.500 Euro.

Das SLR-Rad punktet erwartungsgemäß in den Werten "Aerodynamik" und Eigenständigkeit: "Starke Aero-Optik; ausgewogene Geometrie und sehr viele Ausstattungsvarienten" sind die Highlights des innovativen Modells.

Interessanterweise haben hier die sonst eher technisch-puristisch argumentierenden Münchner Redakteure den Reiz der besonderen Rahmenform erkannt. "Straßenrenner im Aero-Trimm: Die hochprofilierten Rohrquerschnitte an Steuerrohr, Unterrohr und Sitzrohr dominieren die Silhouette des Hanseaten in dezent schwarz-grauer Lackierung. Die Aussparung im Oberrohr hinter dem oberen Steuerlager betont die Eigenständigkeit zusätzlich. Die Sitzposition ist sportlich, das Fahrverhalten neutral bis wendig. Am Testrenner hat STEVENS Campagnolos neue "Chorus"-Gruppe  montiert, deren Bremsen auf Campas "Eurus"-Laufrädern bemerkenswert zupacken und dosiert sind. Für den  kompletten Aero-Auftritt hat STEVENS selbstverständlich die passenden Laufräder im Baukasten."

Zum Vuelta: Der anodisierte STEVENS Aluminiumrahmen begeistert die Tester mit einem Realgewicht von 1.159g bei 58cm Rahmengröße. Die anderen Alurahmen stammen aus der 1.300 g Klasse. Damit lässt der Vuelta mehr als 10 Carbonrahmen im Testfeld hinter sich, darunter auch namhafteste langjährige Anbieter, die mit einem Carbonrahmen zum Teil 1.200 bis 1.500 g auf die Waage bringen! "Ein Alurahmen ist also auch in dieser gehobenen Preisklasse immer eine Überlegung wert", so die Münchner Fachjournalisten angesichts der Leistungsfähigkeit des klassischen und bewährten Rahmenmaterials, zumal der günstigere Rahmen-Einstandspreis in einer besseren Ausstattungsqualität mündet, was dem Faktor Langlebigkeit und Fahrspaß direkt zu Gute kommt.

"Aus ihrem riesigen Baukastenprogramm hätten die Hamburger zu diesem Preis auch einen ihre Carbonrahmen aufbauen können. Die Entscheidung für den Alu-Rahmen "Vuelta" war jedoch kein Fehler, wie der Blick auf das attraktive Gewicht und die Endnote zeigt. Der überraschend leichte, akzeptabel steife Rahmen wirkt mit seinem kegelförmigen Steuerrohr, in dem sich eine Gabel mit konischem Schaft dreht, zeitgemäß. Seine vom robusten Eloxat geschützte Oberfläche ist gerade für Vielfahrer ein Argument. Die hochwertige Ausstattung mit "Ultegra"-Gruppe, Ksyrium-"Elite"-Laufrädern, Ritcheys "WCS"-Anbauteilen und Contis "GP 4000 S"-Reifen bieten lang anhaltenden Fahrspaß. Sogar für einen "SLR"-Sattel mit Carbonstreben war im Budget Luft. Die Sitzposition: zwischen sportlich und komfortabel."

Je nach Vorlieben des Fahrers lassen sich mit der Vorbaulänge und Lenkerhöhe die Sitzpositonen mit Hilfe des STEVENS Fachhändlers noch tunen.

Tour-Testfazit: "Es muss nicht immer Carbon sein: Alu-Rahmen ohne Schwächen mit sehr guter Ausstattung."

Zu guter Letzt stellt die Redaktion mit dem Titel ´jetzt mal locker´ trendige Bekleidung vor: Freizeitklamotten von führenden Fahrradmarken, mit denen man/frau auch abseits der Rennstrecke eine gute Figur macht. In drei Fotos finden sich das STEVENS Polo ´91, die Jacke ´Hamburg 91´ sowie die STEVENS ´Military Cap´ und eine ´Short Peak Cap´.

So gesehen steht einer schönen STEVENS Rad-Saison bei nunmehr auch in Deutschland angenehmeren Temperaturen kaum noch etwas im Wege. Viel Spaß mit Ihrem STEVENS Rennrad - ob es nun ein SLR, ein Vuelta oder eine andere Maschine ist, die Sie bewegen und die sie bewegt.

Bike: Vuelta

11.03.2010

STEVENS Galant.... läuft und läuft und läuft

Es gibt Nachrichten und Hinweise, die erreichen auch einen Fahrradhersteller nach 20 Jahren Kollektionsarbeit manchmal etwas unvorbereitet. So kam Ende Februar in der STEVENS Zentrale ein Fax an, auf dem ein höchst zufriedener Trekking Kunde seine Erfahrungen mit einem STEVENS Galant detalliert zusammengestellt hat. Abseits von CO2-, Gesundheits- und Mobilitätsdiskussionen lässt er hier schlichte Zahlen sprechen. Und zwar Kilometerleistung, Reparaturaufwand, Wartungskosten und gesamter Materialaufwand. Die Zahlen sprechen für sich. Beziehungsweise für das Fahrrad. Das STEVENS Galant:

"Schafft Ihr PKW auch so viel?

50.119 km

.... läuft und läuft und läuft.

STEVENS Galant

Bisher 50.000 km im harten Allround-Einsatz:

Alltag (Einkauf) - Freizeit (Straßen, Waldwege) - Reise (18 kg Gepäck)

STEVENS hat das Kunststück fertiggebracht, eine Maschine zu konstruieren, die sich wendig-agil fährt und dennoch Tagesstrecken von mehr als 200km erlaubt.

Schnell, leicht, robust und wartungsarm

Austausch-Intervalle:

10.000 km Kette/Ritzelpaket

11.000 km Hinterreifen

12.000 km Bremsbeläge

18.000 km Vorderreifen

20.000 km Schaltzüge

35.000 km Innenlager/Vorderrad

45.000 km Kettenblätter/Hinterrad

Dies sind Materialkosten von rund 1 ct / km.

Und unerwartete Reparaturen? - Bisher 1 Feder im Schaltgriff (Wert: 3 ct)

Exzellente Verarbeitung bis ins Detail! "

Lieber STEVENS-Kunde, mit diesen Erfahrungen und dem Zahlenwerk stellen Sie viele Redner im Bereich Nachhaltigkeit und Mobilitätseffizienz schnell in den Schatten. Ihr Beispiel zeigt eine gelebte und durchdachte Fahrradkultur, wie wir sie uns besser nicht vorstellen können. Auch unser Zulieferer Shimano stimmt mit uns überein, dass es selten so schöne und komprimierte Belege für den Nutzen und die Qualität moderner Fahrräder gibt. Zumal das STEVENS Galant mit Shimano Alivio Ausstattung ja als ein sehr erschwingliches und populäres Rad im STEVENS Sortiment gilt. Kein Luxusartikel oder Rennpferd, vielmehr eines der preiswertesten Qualitätsbikes, die es am Markt gibt. Danke für das Lob und weiterhin viele schöne Kilometer mit dem Galant. Wir freuen uns auf den nächsten Bericht...

Bike: Galant Gent

01.03.2010

STEVENS Händler-Reise: Das Camp in Andalusien faszinierte alle!

Im Rahmen der STEVENS Händler-Reise nach Andalusien gab es für STEVENS-Mitarbeiter und -Kunden eine Reihe interessanter kultureller und sportlicher Erfahrungen. Mehr eine Motivations- und Incentivreise als das klassische Trainings-Camp im Süden, haben 8 STEVENS Mitarbeiter und knapp 40 Händler ein umfangreiches und sehr abwechslungsreiches Programm absolviert.

Gleich nach Ankunft der Truppe machte der portugiesische STEVENS Importeur den Vorschlag, den Start der Algarve Rundfahrt zu besuchen.
Export-Managerin Tareixa: „Werner und ich waren gestern in Portugal und es war richtig schön! Der STEVENS Bikes Importeur in Portugal macht einen richtig guten Job. Das von uns ausgestattete Rennream startet als 11. der 22 Teams in der Rundfahrt. Neben renommierten Equipes von Astana, HTC Columbia, Rabobank, Katuscha und Radio Shack waren auch Vacansonleil, Cofidis, Euskatel und les Francais des Jeux vor Ort. 
 

Heute morgen waren wir bei der Abfahrt in Sto. Antonio Cancela und haben uns die Teams angeguckt. Unsere Jungs waren sehr motiviert - ein Fahrer hat 10 Minuten vorm Start noch einen Espresso getrunken. Das Team CC Loulé wird von der ganzen Region gesponsort, Hotels, Restaurants, sogar der Landkreis ist mit dabei. 6 Portugiesen und 2 Spanier waren am Start, alle sehr motiviert und nett. Man hat sich sehr erfreut gezeigt, dass der Radsponsor aus Deutschland auch in Portugal vorbeischaut...

Abends folgte eine Einladung vom Team ins Restaurant - ebenfalls ein Sponsor! - und wir haben dort gut bürgerlich portugiesisch gegessen. Dann ging es in die Unterkunft; ein Riesen-Resort, in dem auch Madonna und Cristiano Ronaldo Urlaub machen. Genau der passende Rahmen also für ein portugiesisches STEVENS Rennteam!"

Tareixa weiter: „Wir haben den Start angesehen und konnten auch mit den Fahrern sprechen. Es war schon beeindruckend, die ´Helden der Landstraße´ nicht nur im Fernsehen oder in Magazinen zu sehen – ich persönlich war erstaunt, wie klein die Rennfahrer sind... Vor allem Contador sieht schon fast so aus, also würde er sofort zerbrechen...“

Nun ja, der Tour de France Sieger hat wohl versteckte Qualitäten und profitiert auf den Bergetappen sicher von seiner Statur. Der Cross-Weltmeisterin Marianne Vos kommt der kleine Wuchs und ein tolles Wettkampfgewicht ja auch entgegen.

„Auf der 2. Etappe ist ein Loulé Fahrer 179 von 180 km allein vorne gefahren und erst auf dem letzten Kilometer wurde er gestellt. So war STEVENS den ganzen Tag auf Eurosport 2 zu sehen - wir hatten den Fahrer immer "tète de la course."

Im Andalusischen STEVENS Camp selbst herrschte die ganze Zeit eine entspannte und sehr familiäre Atmosphäre. Man absolvierte Radausfahrten und touristische Ausflüge. fachsimpelte allerorten und tauschte sich auch so hinreichend aus. „Von den Händlern in Andalusien habe ich nur Gutes zu berichten. Alle sind sehr begeistert von STEVENS, die meisten waren zum 2. oder sogar zum 4. mal dabei, das spricht glaube ich für uns! Von den SLC Rennmaschinen, die wir für das Event gebaut haben, waren die Fahrer begeistert. Einige wurden auf der Stelle gleich von den Gastfahrern gekauft. Das Wetter war super, es hat nachts geregnet und sonst war es die ganze Zeit Sonne, windig aber gut. 20°C und Sonne sind halt doch eine herrliche Abwechslung zum strengen Winter im Norden“, so die gebürtige Spanierien Tareixa, die seit 2 Jahren bei STEVENS tätig ist und die Reise begleitete.


"Am Sonntag wurden wir von Flughafen Jerez de la Frontera abgeholt - das mit Glück, da der Flughafen wegen Überschwemmung bis zu der Ankunft der Gäste geschlossen blieb!! Das STEVENS Flugzeug war das erste, das landen durfte. Abends gab es eine Vorstellung des Programms und der Leute, die für STEVENS da waren und natürlich auch die netten Schweizer von Max Hürzeler. Das ging mit leckerem Wein auch bis kurz vor 2 Uhr nachts…
Am Montag ging es in 3 Gruppen los je nach Form und Leistung. Am besten gefiel mir die ´Genießer Gruppe´ um Bernhard Wolf :-)

Man fuhr schnelle und schöne 70 km in der näheren Umgebung von Sancti Petri. Nachdem es nachts und morgens noch in Strömen geregnet hat, waren alle erstaunt, dass der Wind und die Sonne alle Straßen im Nu trockneten und sie tatsächlich um 11:00 starten konnten. Es gab Mittagsessen in einer Bodega. Wir waren recht entspannt, als wir wieder zum Hotel einrollen konnten. Für viele war es das erste Mal dieses Jahr, dass sie fahren konnten. Der Winter in Deutschland hat die Straßen für Rennfahrer unfahrbar gemacht.

Am Dienstag war ein Highlight angesagt: die mutigsten sind 120 km nach Gibraltar gefahren, die weniger mutigen (unter ihnen zahlreiche hochrangige STEVENS Leute) sind zuerst 50 km mit dem Bus gefahren, um dann die restlichen 70 zu belegen. Eine dortige Übernachtung und Besuch von Sehenswürdigkeiten – nebst den berühmten Affen – rundete den Tag ab. Darauf war noch eine Fahrt zu einem neuen Kontinent geplant. Nach Tetuan, schon in Afrika gelegen, einer wichtigen Marokkanischen Stadt! Danach ging es wieder zum Hotel, diesmal aber ohne Fahrrad und alle bequem mit dem Bus."

Die ambitionierten Fahrer kamen in der Woche auf knapp 600 km auf dem Rennrad und schwärmten von Landschaft, Wetter und Stimmung.

O-Ton der Teilnehmer am Ende der Reise: „Der Abschied tut weh. Tolle Truppe. Fantastische Stimmung.“ „Nie hat mir eine Händler-Reise so nachhaltigen Spaß gemacht.“ Und: „Also Männer: es war mir eine Ehre diese Zeit mit Euch verbringen zu dürfen.“

© 2010 Rüstemeier / Rehfeld