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News

01.03.2007

Trekkingbike - Testsieger: Innovatives Alfine Rad

Mit der Bestnote „Super“ und dem Tipp der Redaktion platziert sich das neue Stevens Road Flyer Modell ganz weit oben. „Strassenfeger – Stop and go: Stevens schneller 2x8 Stadtflitzer mit Sorglos-Nabe bringt die neue Alfine-Gruppe zu voller Blüte. Ein Muster-Rad in doppeltem Sinne stellten uns die Hamburger von Stevens ins Test-Labor. Einerseits steht der Road-Flyer beispielhaft für eine ganz neue Untergattung: das Alfine-Rad. Sportlich in Geometrie, Fahrverhalten und Sitzposition. Bedienerfreundliche und wartungsarme Nabenschaltung mit Problemlos-Charakter, aber breitem Einsatzbereich. Das Ganze in ein modernes, hochwertiges Design aus einem Guss verpackt. Andererseits prunkt der Road Flyer mit einem mustergültig harmonischen Konzept, das der neuen Prestige-Gruppe von Shimano voll gerecht wird. Nabendynamo und Schaltnabe, Scheibenbremse und Schalthebel, sowie die Zweifach-Kurbel mit 50/34 Zähnen in außenliegenden Tretlagern und, ganz essentiell, einem Alfine Kettenspanner, bilden ein schnurrendes Gesamtkunstwerk, für das der Name „Road Flyer“ ausgesprochen passend ist. Ohne den Stevens-typisch sauber ge- und verarbeiteten Alurahmen mit korrosionssicher und putzfreundlich anodisierter Oberfläche wäre das ganze natürlich nur halb so schön. Von Detailfreude zeugen auch die bequem flexende Sattelsütze und der Vorbau, beide konturiert, ein gefräster Hinterbausteg mit dem „S“-Logo oder die schlanken, griffgünstig geformten Lenkergriffe. Gewinde für den Umbau zum wettersicheren Alltagsrad sind vorhanden. Wer sich für ein reduziertes Radkonzept mit wendigem, schnellen Charakter begeistern kann, jedoch nicht auf hohe ästhetische Qualität verzichten möchte, ist mit dem Stevens für 1.000 Euro genau richtig bedient.“ Der Road Flyer-Fahrtest bildet somit nicht nur eine Hommage an das 11.5 kg leichte Stevens Rad, es ist auch ein Kompliment an die Entwickler des Komponentenherstellers Shimano (Japan), die mit der Alfine Gruppe eine sinnvolle und überzeugende neue Antriebsart präsentieren. Leiser Lauf, unter Last schaltbar, Scheibenbremskompatibel – die Nabenschaltungen wachsen nach Meinung der Tester über sich hinaus. „Fazit: Eine neue Kategorie alltagstauglicher sportiver Räder kündigt sich an – das Alfine-Rad. Mit dem Road Flyer steht der Prototyp vor uns. Agil, aggressiv, fahraktiv, gelungene Optik und attraktiver Preis: Wer dieses Profil schätzt, wird mit dem Road Flyer großen Fahrspaß haben.“

Link: Testbericht als Download

23.02.2007

Stevens Fluent ES: Kauftipp und Prädikat „sehr gut“

Aktuelle Marathon-Bikes der 07er Modellreihe stellen sich in der März Ausgabe von Bike Sport News einem detallierten Vergleichstest. Mit Spannung erwartete Testleiter Martin Munker das Fluent ES Bike, bildet es doch einen Neuanfang in der Geschichte der vollgefederten Stevens Bikes. Die Zusammenarbeit mit Suspension-Pionier Thomas Kamm (german:A.) trägt im Test Früchte: Mit dem Gesamturteil „sehr gut“ und einem Kauftipp der Redaktion wird es Testsieger!

„Die Technik: Die Formen des Fluent ziehen unweigerlich Blicke an. Seine organischen Züge trägt es gefällig zur Schau. Kein Wunder, entsprang dieser echte Viergelenker doch Thomas Kamms Feder, dessen Faible für biologische Formen bekannt ist. Die voll versenkbare Sattelstütze, die Zugführung auf dem Oberrohr und freie Zugänglichkeit des Flaschenhalters sind von Vorteil.“ Über die Ausstattung verlieren die Redakteure nur wenig Worte, da sie für die Preisklasse tadellos ausfällt.

„Die Fahrt: Das Fluent gibt sich absolut unkompliziert: simple Abstimmung der Federelemente und ausgewogene Fahreigenschaften. Die herausstechende Eigenschaft des Fluent ist der Fahrkomfort. Entspannt sportlich nimmt man Platz, kein verspannter Rücken, keine schmerzenden Handgelenke. Der Hinterbau arbeitet sensibel und kontrolliert. Traktion gibt es immer und überall. Von einem 110-Millimeter-Fully würde man erwarten, dass es auf Wurzeltrails etwas mehr kickt. Doch das Fluent liegt wie ein Brett - einfach im Sattel bleiben und pedalieren. Wirklich kritikwürdige Eigenschaften sind am Stevens nicht zu finden.
Fazit: Unverschämt komfortabel, pfeilschnell im Singletrail und spritzig im Antritt – das Stevens Fluent begeistert.“

Das Fluent gibt es mit LX Ausstattung für 1.699,- €, die geteste Shimano Deore XT Ausstattung mit Fox Gabel kommt auf 2.199,- €, und ein Fluent Team Bike mit Shimano XTR Set startet bei 3.099,- €.

Link: Testbericht als Download

19.01.2007

Milram Team-Präsentation 2007: "Wir wollen wieder aufs Podest fahren."

So klar und deutlich kann man seine Ziele formulieren. Teammanagerin Sylvia Haueisen konnte bei der Teamvorstellung im AVS Autohaus Scholz in Gera auf den Erfahrungen der Saison 2006 aufbauen und einen guten Ausblick auf die kommende Saison geben. Das Continental Team Milam möchte im zweiten Jahr seines Bestehens wieder in der U23-Bundesliga ganz vorn mitmischen. In der Einzelwertung soll der Vorjahreserfolg von Christian Kux wiederholt werden.
Auch bei der Mannschaftswertung können die "Mini-Milrams" bei der Vergabe des Titels ein ernsthaftes Wörtchen mitreden. Doch nicht genug damit: Auch bei den Rennen der Kategorien 1.1. und 1.2. wollen die Geraer an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen.

Zahlreiche Radsportfans und Gäste aus der Politik, Wirtschaft und des öffentlichen Lebens kamen am Freitagmittag zur Teamvorstellung der Milram Manschaft nach Gera. Neben Fernsehen, Rundfunk, der Lokalpresse und dem Bürgermeister waren auch Gerry van Gerwen, Manager des Pro Tour Teams, und Martin Mischel, Marketing-Vorstand des Hauptsponsors Nordmilch, unter den Gästen.

Die Milram-Fahrer in der weiß-blauen Santini Rennkleidung standen natürlich im Mittelpunkt und wurden von den neuen SCF 2 Rennmaschinen umrahmt. Wie schon im Vorjahr sind Shimano Dura Ace Komponenten und Michelin Reifen aus dem Hause Paul Lange & Co im Einsatz. Die elf Radprofis zeigten sich von ihrer besten Seite. Da wurde locker ins Mikrofon geplaudert, da wurde bei unzähligen Fotowünschen artig in die Kamera gelächelt. "Wir sind ein frisches, ein bodenständiges Team", sagte Sylvia Haueisen. Christian Bach, der viele Jahre beim TEAG Team Köstritzer Siege und Titel einheimste, fährt genauso für die Milrams, wie die waschechten Geraer Christoph Mai und Danilo Kupfernagel. Fast die komplette Mannschaft war da. Von den 13 Fahren fehlten nur Christian Kux (zurzeit mit der Bahn-Nationalmannschaft in Los Angeles) und Sebastian Koch, der wegen des Orkantiefs seine Anreise am Vorabend absagen musste. Christian Kux war indirekt dennoch in Gera anwesend: ein großformatiges fotorealistisches Acrylbild - kurzfristig von Corinna Dohrmann, der Ehefrau des Stevens Produktmanagers als Präsent angefertigt - zeigt den Bundesliga-Sieger 2006 beim Zeitfahreinsatz. Sylvia Haueisen übergab das Bild dem Milram-Marketingchef als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit.

"Die Harmonie stimmt in der Truppe, die Jungs verstehen sich untereinander. Die Saison könnte eigentlich morgen beginnen", meinte Sylvia Haueisen mit Blick auf den 25. März. Denn geht's richtig los mit dem Frühjahrsklassiker Köln-Schuld-Frechen.

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