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News

29.01.2006

Cross-WM 2006 in Zeddam: Stevens wird Vizeweltmeister

Im spannenden WM Auftakt-Rennen der Junioren konnte der Topfavorit Robert Gavenda (Slowakei, Foto unten) seiner Rolle nur teilweise gerecht werden. Auf einer schnellen Strecke war er wie der spätere Sieger Boy van Poppel (Foto oben)in einer zuerst 9-köpfigen Spitzengruppe vertreten, die sich dann zu einem Trio formierte. In einer beherzten Attacke in der letzten Runde konnte Boy, Sohn des ehemaligen Weltklasse Sprinters Jean Paul van Poppel, seinen Rivalen leicht distanzieren und den Vorsprung ins Ziel retten. Für den Weltcupsieger und Europemeister Robert Gavenda war die Silbermedaille dann eine kleine Enttäuschung, die aber seine Leistungen in der gesamten Saison nicht trübt. Eine derartige Dominanz bei den wichtigsten Crossrennen gab es in der Juniorenklasse lange nicht mehr. Sowohl Robert als auch Boy stehen für die nächste Cross-Saison mit dem Stevens Racing Team in Verhandlungen. Da Stevens die Slowakische und Deutsche Nationalmannschaft sponsort sowie mit Jean Paul van Poppel das Buitenpoort-Flexpoint Team ausrüstet, sind beide Juniorenfahrer mit Stevens Material bestens vertraut. Boy fuhr 2005 einen Stevens Vuelta auf der Strasse und hat sich einen SCF für 2006 ausgesucht, Robert nutzt im Querfeldein den Stevens Prestige Rahmen. Wir gratulieren den beiden zum Weltmeisterschafts-Erfolg! Aus deutscher Sicht kann das WM Ergebnis ebenfalls als Erfolg betrachtet werden: Sascha Weber wurde 5., die auf Stevens fahrenden Junioren Ole Quast (Hamburg), Stephan Sprinke (Herford) und Yannick Tiedt (Berlin) kamen auf Rang 16, 17 und 22. Sturzpech verhinderte viel bessere Platzierungen in der Liste der 62 gewerteten Fahrer. In der Nationenwertung belegten die deutschen Nachwuchsfahrer Rang 4, noch vor den Cross-Hochburgen Belgien oder der Schweiz. 

Eher durchwachsen waren die Resultate bei den deutschen U23 Fahrern: Stevens Pilot Finn Heitmann, Deutscher Meister 2005, kam auf Rang 28, vor ihm landete der Berliner Felix Gniot als 25. Eine grössere Rolle im Damenrennen spielte Mirjam Melchers. Nach dem Vorjahres- Bronzegewinn wollte sie wieder eine Podiumsplatzierung im Feld der Cross-Spezialistinnen erzielen. Mirjam, die das Crossrennen quasi nur als Vorbereitung der Strassensaison nutzt (dort rangiert sie in der UCI- und Weltcup-Wertung in den Top 3!), hatte jedoch einen schwachen Start und konnte sich in dem kurzen Rennen der Frauen nur von Platz 10 auf Rang 4 vorarbeiten. 19. wurde die Stevens Fahrerin Susanne Juranek (Oldenburg) vom Team Bertram Roemer.

Bei der Elite gelang Stevens Fahreren einige tolle Platzierungen ab Rang 10. Der ebenfalls äußerst schlecht gestartete Schweizer Meister Christian Heule kämpfte sich von Platz 40 auf Rang 13 vor. Direkt hinter ihm kam der Slowakische Meister Milan Barenyi (Stevens) ins Ziel, danach hatte Malte Urban vom Stevens Racing Team als 15. die beste Deutsche Platzierung. Camiel van den Bergh, kurz vor der WM Vater geworden (Tochter Feline), finishte auf 25, der Slowake Robert Glajza belegte auf Stevens Prestige Platz 27. Robert Glajza ist Nationaltrainer der Slovakei und betreut auch den Weltcupsieger Robert Gavenda. Wie selektiv und überraschend eine WM ausfällt, zeigen die Ergebnisse von Seriensieger Sven Nijs (Sturz) und den Weltcup-Assen Dlask und Groenendaal (Platz 19 und 21)! Mit 20 Teilnehmern auf Stevens kann die WM in Zeddam aber zumindest als weiterer Baustein in der Sponsor- und Teamentwicklung von Stevens als respektabler Erfolg gebucht werden.

Testbericht Stevens Courier, Radtouren Feb-März /2006

27.01.2006

Cityrad "Courier" als Testsieger und Kauftipp

Zum Start der Fahrradsaison 2006 stellt das Magazin "Radtouren" Citybikes der oberen Mittelklasse vor, die von einer Nabenschaltung angetrieben werden. Das Stevens Courier Modell mit der Shimano Premium Nexus 8-Gang Nabe trifft dort auf Konkurrenten, die allesamt eine Preisklasse höher angesiedelt sind und dennoch zum Teil schwerer bzw. schwächer ausgestattet sind. "Unkompliziert und ausgewogen die Sitzposition und  Fahreigenschaften dieses flotten Allrounders. Man sitzt sportlich entspannt, hat das seriös und sehr sauber verarbeitete Rad mit dem Rahmen aus Alu 7005 bestens im (ergonomischen) Griff. Genauso lässt es sich auch fahren. Der gute Geradeauslauf sorgt für Touren-Qualitäten, der steife Gepäckträger hilft dabei. Die einstelbare, respektabel ansprechende Suntour-Federgabel NCX-D schafft angenehmen Federungskomfort am Lenker." "Stevens stellt mit dem seriösen, 15.9 Kilogramm leichten Courier für schlappe 699 Euro einen Rundum-wohlfühl-Allrounder für City und Tour auf die Räder, der mit viel Ergonomie und Federungskomfort auch auf etwas längeren Touren noch Spaß macht."

Team Präsentation in Gera, 16.1.2006

19.01.2006

Stevens stattet Milram Team mit Renn- und Zeitfahrrädern aus

Auch 2006 stattet Stevens ein Kontinental-Team (ehemals GSIII) mit professionellem Equipment aus. Nachdem in den vergangenen Jahren das Team Lamonta von Stevens unterstützt wurde, sind es von nun an die hoffnungsvollen Nachwuchsfahrer des Teams Milram KT, dem Ableger der Profimannschaft um Erik Zabel. Milram KT hat seinen Sitz im thüringischen Gera, besteht aus 15 Fahrern im Alter von 18 bis 28 Jahren, darunter der ehemalige zweifache schwedische Meister Stefan Adamsson, der Schweizermeister im Mannschaftszeitfahren Stefan Trafelet und viele junge Nachwuchsfahrer aus der Mitte und dem Osten Deutschlands. Das Team wird geleitet von Sylvia Haueisen, die sich als Teammanagerin der RSH-Mannschaft schon einen Namen gemacht hat. Ihr zur Seite steht – etwas überraschend – der Sportliche Leiter Thorsten Rund, selbst ehemaliger Profi und Vizeweltmeister auf der Bahn. Der Cottbuser, der am 25. Februar seinen 30. Geburtstag feiert, trat überraschend die Nachfolge von Andreas Petermann an, der lange Zeit für dieses Amt eingeplant war und auch anfangs noch die Zusammenstellung der Mannschaft koordiniert hatte.

Jeder der Fahrer wird mit zwei Rennrädern aus der Werkstatt des Hamburger Fahrradherstellers Stevens ausgestattet: mit einem SCF Carbon-Rad mit Dura-Ace Gruppe von Cosponsor Paul Lange & Co (Shimano Deutschland) und den dazugehörigen Systemlaufrädern, sowie einer Izoard Lite-Maschine. Daneben erhält das Team noch Ersatz-Carbonmaschinen für den Renndienst sowie auf die Fahrer angepasste spezielle Zeitfahrmaschinen (Stevens Time Trial). Bekleidungsausrüster ist - wie bei dem Stevens Racing Team und der Pro Tour Milram Equipe - der italienische Edelhersteller Santini, die Bereifung stammt von Michelin.

Ziel des Teams sind Erfolge bei nationalen und internationalen Rennen – und die Nachwuchsfahrer träumen natürlich von einer Karriere im Milram ProTour-Team. „Ziel ist es für uns, den ‚Nachwuchs’ professionell auf die ProTour vorzubereiten, so dass sich ein bis zwei Fahrer für die ProTour-Mannschaft empfehlen können“, heißt es in einer Pressemitteilung des Teams. „Aber die sportlichen Leistungen müssen natürlich stimmen“, ergänzt Martin Mischel, Marketing-Direktor von Milram.


„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem sehr gut organisierten Team“, sagt Wolfgang von Hacht, Geschäftsführer der Stevens Vertriebs GmbH in Hamburg,der selbst mit dem Stevens Racing Team ein eigenes Kontinental-Team am Start hat. „Das Milram KT-Team bietet sowohl den jungen Fahrern als auch den Sponsoren ein effizientes und professionelles Umfeld.“

Vom Material her stellen auch die KT Fahrer höchste Profi-Ansprüche", berichtet Stevens Produktmanager Volker Dohrmann. "Das technische Niveau kann heute schon als quasi ausgereizt gelten, davon profitiert auch das Milram Kontinental Team." Wie bislang beim niederländisch-internationalen Frauen-Profi-Team Buitenpoort Flexpoint und Lamonta passt Stevens die Räder jedem Fahrer einzeln an und arbeitet in der Saison eng mit dem Team zusammen.

 

Im Rahmen der Teampräsentation hat Stevens auch für den Radsportnachwuchs eine Rennmaschine gestiftet. Teammanagerin Sylvia Haueisen übergab den symbolischen Scheck an Dr. Kerstin Knoch, die den thüringischen Nachwuchs trainiert (s. Foto).

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