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Carola Felchner

Søren Nissen: erfolgreicher Formtest in Solling

Das Mountainbike-Rennen im Solling scheint Søren Nissen zu liegen. Er gewinnt es nach 2017 erneut in diesem Jahr. Ein guter Leistungstest für die anstehenden Saison-Highlights des Wahl-Luxemburgers.

Søren Nissen hatte sich zu Recht auf den Gelände-Saisonauftakt in Deutschland gefreut. Das Rennen in Solling (Hellental) liegt dem Dänen, der seit vergangenem Jahr für seine Wahlheimat Luxemburg startet: vergangenes Jahr kontrollierte er den Wettkampf und siegte souverän. Dieses Jahr ließ er zunächst zwar ein paar Konkurrenten an das Hinterrad seines STEVENS Sonora SL herankommen, aber nicht vorbeiziehen.

„Ich wusste, dass ich auf die Fahrer von ‚Rapiro-Focus Racing Team‘ und auf Peter Hermann vom ebenfalls deutschen Team ,Centurion-Vaude‘ besonders würde aufpassen müssen“, erklärt Nissen. „Zumal das Tempo, wie oft in deutschen Rennen, von Anfang an extrem hoch war.“

Der schwere Anstieg mit bis zu 25 Prozent Steigung gleich zu Beginn machte es dem Fahrerfeld nicht gerade leichter. So blieben sehr schnell nur noch fünf Fahrer in der Spitzengruppe übrig. „Ich habe mich sehr stark gefühlt und deshalb am schwersten Anstieg auf der zweiten Runde attackiert“, berichtet Søren Nissen. Die Lücke zwischen ihm und seinen Verfolgern hielt er bis ins Ziel, das er nach 2:32:49 Stunden als Erster erreichte.

Ein guter Test, bevor für den MTB-Profi im April und Mai einige der Highlights seiner Saison anstehen: die Europameisterschaft beim Tiliment Marathon in Italien sowie das UCI Marathon-Weltcup-Rennen Roc d’Ardenne in Belgien.

Die EM wird das erste internationale Marathon-Event sein, bei dem er die Nationalfarben seiner Wahlheimat Luxemburg repräsentiert. Und Roc d’Ardenne gewann Nissen bereits dreimal und hofft auf den vierten Sieg in diesem Jahr, bevor er mit der Belgian MTB Challenge das größte belgische Mountainbike-Rennen unter die Stollenreifen seines STEVENS Sonora nimmt.

Nissen blickt voraus: „Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, jetzt kann ich nur hoffen, dass sich das in den anstehenden Rennen bezahlt macht.“

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