[02.08.10] Triathlon-Team Witten überzeugt beim Bundesliga-Wettkampf in Offenburg

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Platz drei bei den Herren und Rang fünf bei den Frauen - so lautet die Bilanz des Asics TEAM Witten beim dritten Wettkampf der Triathlon-Bundesliga in Offenburg. Für die erfolgsverwöhnten Wittener liest sich dieses Resultat eigentlich eher bescheiden, aber die Leistungen der Athleten und Athletinnen war durchaus in Ordnung. Doch kurzfristige Ausfälle und ein Radsturz verhinderten bessere Platzierungen.

 

Podiums-Platzierung für die Triathleten vom Team Witten

An der Leistung seiner Athleten hatte Richard Gutt, Teamleiter des Asics TEAM Witten, beim Bundesliga-Rennen in Offenburg rein gar nichts auszusetzen. Dennoch stand am Ende aber nur Rang drei für die Triathleten aus der Ruhrstadt, weil sie wieder einmal vom Pech verfolgt worden waren. Erst fiel Thomas Springer kurzfristig aus, dann war Daniel Wilson im Rennen in einen Radsturz verwickelt.

„Ein wenig scheint diese Saison schon verhext zu sein", konnte Gutt seinen Glauben an höhere Mächte nicht unterdrücken. „Alle unsere vier Starter haben hervorragende Leistungen gezeigt, aber durch den Sturz von Daniel haben wir den Tagessieg verloren."

Der Australier belegte letztlich den 43. Rang, nachdem er in aussichtsreicher Position auf dem Rad unsanfte Bekanntschaft mit dem Offenburger Asphalt machen musste. Da Thomas Springer das Rennen wegen einer Wadenverletzung nicht bestreiten konnte, kam auch diese Platzziffer in die Wertung und warf das Asics TEAM weit zurück.

Denn die Plätze drei durch Nils Frommhold, vier durch Claude Eksteen und elf durch Matthias Zöll waren ein eindrucksvoller Beleg der mannschaftlichen Stärke der Ruhrstädter.

„Ich bin mit den Jungs definitiv sehr zufrieden", lobte Gutt seine Triathleten. „Besonders Nils Frommhold hat ein wirklich gutes Rennen absolviert", freute er sich zudem explizit über einen seiner Neuzugänge, der auch schon in Gladbeck Bestplatzierter seines Teams war. Nur wenig stand ihm Claude Eksteen nach, der in seinem ersten Saisoneinsatz ebenfalls gleich überzeugte.

Beide konnten sich in einer Spitzengruppe etablieren, die sich auf der Radstrecke gebildet hatte und zehn Athleten umfasste. Beim abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf mussten sie nur Tony Dodds (Darmstadt) und Frederic Belaubre (Buschhütten) ziehen lassen.

Die Siegener konnten sich durch das Missgeschick Wilsons auch den Gesamtsieg sichern und so die Tabellenspitze verteidigen. Zweiter wurde das gastgebende Team aus Schramberg.

„Vorbehaltlich der noch ausstehenden Wertung des Gladbecker Rennens sind wir aber immer noch im Titelrennen", ist Gutt weiterhin kämpferisch und zuversichtlich, in der Endabrechnung vorne stehen zu können. kub

Wittener Damen-Trio belegt Rang fünf

Mit einem fünften Rang traten die Damen des Asics TEAM Witten die Heimreise vom Triathlon-Bundesliga-Rennen in Offenburg an. Dass der Tagessieg nach zwei Saisonerfolgen nicht an die erfolgsverwöhnten Wittenerinnen gehen würde, war aufgrund des personellen Engpasses nicht anders zu erwarten. Aber da ein Unglück selten allein kommt, starteten die Ruhrstädter beim so genannten „World Supersprint" sogar nur zu dritt, weil Maxine Seear ihre Teilnahme kurzfristig absagen musste.

„Wir sind immer noch an der Tabellenspitze und haben auch noch einen beruhigenden Vorsprung", war Teamleiter Richard Gutt zwar nicht erfreut über die Umstände beim dritten Wettkampf des Jahres, sprach aber von einer „erfolgreichen Schadensbegrenzung".

Den Sieg sicherte sich die Mannschaft des ALZ Sigmaringen, die sich knapp vor dem TV Erlangen platzieren konnten. Da die Bayerinnen der vermeintlich stärkste Wittener Kontrahent sind, hatte das samstägliche Rennen damit immerhin eine weitere positive Seite.

Von dieser zeigte sich im Dress des Asics TEAM vor allem Lena Brunkhorst, die in der Einzelwertung einen hervorragenden dritten Rang belegen konnte. „Auf Lena ist immer Verlass", erntete sie berechtigterweise auch von Gutt ein großes Lob. „Ihre Konstanz in den Bundesliga-Rennen ist ziemlich beeindruckend."

Mit Trainingsrückstand aus beruflichen Gründen waren die beiden weiteren Athletinnen aus der Ruhrstadt etwas weiter hinten im Feld platziert. Maren Wolter als 18. und Tina Herklotz als 21. lieferten aber ein ordentliches Resultat ab, so dass es dem Titelverteidiger gelang, an der Topposition in der Tabelle zu bleiben.

„In den nächsten Rennen werden wir wieder konkurrenzfähiger sein und angreifen", hakte Gutt das Offenburger Triathlon-Wochenende denn auch schnell ab und schaute bereits auf die kommenden Aufgaben. „Schließlich wollen wir die Nummer eins in Deutschland bleiben.