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Carsten Schabacher

Antonia Daubermann fährt stark beim Ford Epic Israel

Ein Defekt auf den letzten Kilometern verhindert ein besseres Ergebnis als Rang 5 im international gut besetzten Mountainbikerennen für die U23-Fahrerin vom STEVENS MTB Racing Team.

Antonia Daubermann (re. STEVENS MTB Racing Team) und Naama Noymann bei der Zielankunft als Dritte der zweiten Etappe

Antonia Daubermann und Naama Noymann aus Israel haben einen Podestplatz beim Ford Epic Israel Etappenrennen knapp verpasst. Nach einem vierten Platz auf der ersten Etappe hatte sich das Duo mit dem dritten Platz auf folgenden Königsetappe auch auf den Gesamtrang 3 vorgeschoben. Ein Defekt auf dem letzten Teilstück warf die beiden jedoch wieder zurück Rang 5. Antonia war kurzfristig für Lia Schrievers eingesprungen, die wegen einer Erkrankung passen musste.

Auf der zweiten Etappe waren die beiden dazu übergegangen, dass Antonia ihre Partnerin wegen der Leistungsdifferenz schon am ersten Berg zog. „Mit meiner Leistung bin ich definitiv zufrieden und Naama hat alles gegeben“, sagte Antonia nach der Etappe gegenüber Acrossthecountry.net, und: „Heute hatten wir gigantische Ausblicke. Insofern hatte die Etappe heute weniger Trails, aber mehr Charme.“ Staubig und heiß war es während des gesamten Etappenrennens.

Auf der dritten Etappe lagen Antonia und Naama Noymann bis Kilometer 15 weiter auf Bronze-Kurs, bis die STEVENS Fahrerin in einer Abfahrt einen Stein erwischte. Und da die Abstände auf die folgenden Fahrerinnen recht knapp war, beschloss das Team, auch in der letzten Tech-Zone das Hinterrad nicht zu wechseln. Eine Entscheidung mit Folgen, denn weitere drei Kilometer später ließ sich der platte Reifen aufgrund der deformierten Hinterradfelge nicht richtig platzieren.

Vier Kilometer lief Antonia neben Noymann her, damit das Team kein „DNF“ erhielt und so einige Weltranglistenpunkte mitnehmen konnte. Nach einem Tipp, wie das Problem zu beheben sei, fuhren beide die Etappe vorsichtig zu Ende – und kamen immerhin als Achte ins Ziel.
Das Rennen gewinnt das Duo Barbara Benko und Anne Terpstra vor Githa Michiels/Jovana Crnogorac und Jaqueline Mourao/Cindy Montambault.

Antonia: „Wir sind beim Defekt über eine Stunde gestanden, zeigt das GPS an“, sagte sie enttäuscht nach dem Rennen – das sie aber nicht aufgegeben hatten und tapfer zu Ende gefahren sind. Insofern ist der fünfte Gesamtrang beim international stark besetzten Rennen, das live im israelischen Fernsehen übertragen wurde, ein gutes Ergebnis und noch besser für die Moral.

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