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Carsten Schabacher

Cyclocross im Herzen

Im Interview mit der TOUR erklärt Cyclocross-Weltmeister Wout van Aert, warum sein Herz für den Querfeldeinsport schlägt und welche Ziele er auf der Straße verfolgt. Dazu stellt das Rennrad-Magazin sein Signature STEVENS Super Prestige ausführlich vor.

Zuvorderst ein Bekenntnis zum Cyclocross: „Ich bin Belgier, geboren in Belgien, geboren mit Cyclocross“, sagt Wout van Aert im großen, vierseitigen Interview mit der TOUR, Ausgabe 12.2018. Als aktueller Cyclocross-Weltmeister steht der 24-Jährige – insbesondere im Winter – naturgemäß im Blickpunkt. Im Interview blickt er aber auch auf seine vergangene erste voll Straßensaison zurück und auf seine Radsport-Ziele voraus.

Cyclocross schaue er, seitdem er vielleicht fünf Jahre alt war. Was in am Querfeldein-Radsport fasziniere sei im Prinzip das gleiche wie für die Zuschauer: „Die Rennen sind spektakulär und kurz. Es wird nie langweilig, kein Rennen ist wie das andere. … Die Kurse werden spektakulärer.“ Zudem, auf seinen größten Konkurrenten Mathieu van der Poel angesprochen, seien die Rennen mit ihm „immer Vollgas“. Das Verhältnis zwischen den beiden Ausnahme-Athleten sei übrigens ziemlich gut, von viel Respekt gezeichnet.

Die Fahrtechnik, die beim Querfeldein vorausgesetzt werde, komme auch Straßenrennfahrern zugute: „Beim Cyclocross kommt es vor allem auf Fahrtechnik und Explosivität an. Cross-Fahrer beherrschen ihr Rad gut. … Am Ende fühlt man sich auf dem Rad wohler.“

Seine Fahrtechnik half dem dreimaligen Cyclocross-Weltmeister (2016-18) offenbar auch bei den großen Klassikern im Frühjahr 2018. Im Interview spricht er ebenfalls von seiner Motivation, auch Straßenprofi zu werden. Dabei sei sein größtes Ziel, ein Monument des Radsports wie die Flandernrundfahrt oder Paris-Roubaix zu gewinnen. Im ersten Jahr gelang ihm das schon sehr gut – mit seinem spektakulären dritten Platz bei den Strade Bianche, Rang 9 bei der Flandernrundfahrt und Rang 13 bei Paris-Roubaix. Später belegte er die Ergebnisse mit dem Gewinn der Dänemark Rundfahrt und dem dritten Platz bei der Straßen-EM in Glasgow. Fürs Gesamtergebnis bei der Tour de France oder beim Giro d’Italia sei er bei 1,89 m Körpergröße und einem Wettkampfgewicht von 76 Kilogramm aber nicht gemacht: „Aber fünf bis sechs Stunden Training – und dann zwei Tomaten und ein Salatblatt? Das ist dann doch zu viel.“ Die Lebensqualität sei halt auch wichtig.

In Zukunft werde er weiter versuchen, beides zu verbinden, Cyclocross und Straßenrennen.
Auf der folgenden Doppeseite stellt die TOUR im Cross-Spezial dazu auch sein STEVENS Super Prestige im eigenen Weltmeister-Design und der Ausstattung detailliert vor.

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