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Carsten Schabacher

Sanne Cant und Ben Tulett Cyclocross-Weltmeister!

Bei der Querfeldein-Weltmeisterschaft in Bogense verteidigten Sanne Cant und Ben Tulett ihre Titel - Wout van Aert fährt zu Silber. Dazu zahlreiche Top-Ten-Platzierungen auf Super Prestige.

Zum Abschluss der Cyclocross-Weltmeisterschaft in Bogense kam es zum erwarteten Duell zwischen Mathieu van der Poel und Wout van Aert, zwischen dem herausragenden Fahrer der Saison und dem Weltmeister. In den ersten Runden hatte sich eine Spitzengruppe von acht Fahrern zumeist aus Belgien und den Niederlanden gebildet, nur ein Fahrer aus Spanien durchbrach in der Anfangsphase das Bild in Orange und Hellblau.

Die Gruppe blieb auf dem schnellen Kurs lange zusammen, bis Mathieu van der Poel in der dritten Runde die entscheidende Attacke nach einem gerade souverän gemeisterten schrägen Anstieg setzte - die Konkurrenz hingegen musste aus den Pedalen und verlor hier die ersten und entscheidenden Sekunden. Wout van Aert setzte bald darauf zur Verfolgung an und lies selbst die Gruppe hinter sich. In der fünften Runde hatte er seinen großen Rivalen eingeholt, und beide fuhren etwa eine halbe Runde gemeinsam. Der Anstieg auf den Deich mit der Kirche Bogenses im Hintergrund wurde spätestens jetzt zur Schlüsselstelle des Rennens: Wiederum fuhr van der Poel auch die letzten Meter zügig und mit nur leicht wegrütschendem Hinterrad hinauf. Wout van Aert hingegen musste hier aus den Pedalen, was wiederum 4 Sekunden kostete. Wout van Aert blieb lange in Sichtweite und war der einzige, der Mathieu van der Poel noch gefährlich werden konnte. 

Mit dem Verlauf des Rennens wuchs der Abstand bis auf 35 Sekunden an, während von hinten Toon Aerts, der aktuelle Belgische Meister und Weltcup-Gesamtsieger, auf Wout van Aert auffuhr. Beide behakten sich, van Aert konnte eine Attacke Aerts kontern. In der letzten Runde war dieser gerade ein paar Meter voraus, als er in einer Kurve wegrutschte, was Wout van Aert wieder sicher auf Rang zwei brachte. Nach einem fast fehlerlosen Rennen - nur in Runde neun musste auch er einmal am besagten Schräghang vom Rad - wird Mathieu van der Poel nach 2015 (in Tabor auf STEVENS Super Prestige) erneut und verdient Cyclocross-Weltmeister. Wir gratulieren!

Wout van Aert war einer der Ersten, der dem neuen Weltmeister sportlich fair gratulierte, und auf dem Podest konnte er auch schon wieder etwas lächeln.

Hinter Wout van Aert fahren weitere Fahrer auf STEVENS Super Prestige stark in die Top Ten: Laurens Sweeck und Jens Adams von Pauwels Sauzen Vastgoedservice auf die Plätze 5 und 9, Giannie Vermeersch von Steylaerts 777 wird guter Zehnter. Der beste deutsche Fahrer ist Marcel Meisen auf einem sehr starken Rang 8. Wir gratulieren auch dazu!

Das Rennen der Frauen-Elite verlief so spannend, wie man es erwarten konnte. Mit lange offenem Ausgang und wechselnden Führungen. Sanne Cant sah sich im Laufe des Rennens als einzige Belgische Fahrerin der starken Niederländischen Equipe gegenüber.

Marianne Vos, Lucinda Brand, Denise Betsema und Annemarie Worst (Steylaerts 777) bildeten mit der Titelverteidigerin die Spitzengruppe auf dem schnellen Kurs mit seinen kurzen aber fiesen Anstiegen. An der Spitze wechselten die Führungen, aber bis zur vorletzten Runde konnte keine der Fahrerinnen entscheidend davonziehen. Eine Attacke von Lucinda Brand sprengte schließlich die Spitzengruppe, mit Brand und Cant an der Spitze, Vos, Betsema und Annemarie Worst mit wachsenden Abständen. In der letzten Runde spielte dann Cant nach der gelungenen Taktik auch ihre technische Stärke aus und holte bis zum Zielstrich noch neun Sekunden Vorsprung heraus.

Auf dem Podest zeigte Sanne Cant dann neben ihrer Medaille auch drei Finger – für drei Cyclocrossweltmeisterschaften in Folge (und auf STEVENS Super Prestige).

Mit ihr auf dem Podest Lucinda Brand vor Marianne Vos aus den Niederlanden. Hinter Denise Betsema folgt Annemarie Worst von Steylaerts 777 auf Super Prestige. Die Niederländerin machte vorne lange die Führungsarbeit und bestätigte mit der Leistung ihre starke Saison. Ihre Teamkollegin Alice Maria Arzuffi (Italien) fuhr auf den guten zwölften Platz. Ebenfalls auf dem Top Crosser von STEVENS fährt Loes Sels auf Rang 14.

Den Auftakt der Weltmeisterschaft in Bogense machten am Samstagmorgen die U19 Junioren. Hier gelang es Ben Tulett aus Großbritannien, den Titel aus seinem ersten Junioren-Jahr zu verteidigen – das hatte zuvor nur Mathieu van der Poel geschafft.

Der Fahrer von IKO-Beobank hielt sich schon in der Anfangsphase an der Spitze des Rennens auf, schaffte es dann nach einem Drittel, sich mit Witse Meeusen und Ryan Cortjens (beide Belgien) aus einer großen Gruppe abzusetzen, die sich nach der hektischen Startphase gebildet hatte. Auch unter den dreien kam der Britische Meister am besten auf dem schnellen Kurs mit seinen steilen Schräghängen zurecht – er blieb einfach (länger) auf dem Rad und vergrößerte so nach und nach den Vorsprung auf knapp eine halbe Minute vor Witse Meeusen und Tuletts Teamkollege Ryan Cortjens.

Neben Tulett und Cortjens fahren weitere Fahrer auf STEVENS Super Prestige in die Top Ten: Tom Lindner vom STEVENS Racing Team fährt stark in der Verfolgergruppe und kommt auf Rang 6. Lennert Belmans (wie Tulett und Cortjens IKO-Beobank) kommt als Achter ins Ziel und Jakub Toupalik aus Tschechien als Neunter.

Tom Lindners Platzierung allein sagt weniger aus als sein Rennen. In der hektischen Startphase war er durch einen Sturz vor ihm aufgehalten worden und musste seine Aufholjagd von weit hinten starten. Als er wieder an die Spitzengruppe herangefahren war, hatte er eigentlich kurz mal durchschnaufen müssen, sagte er nach dem Rennen. Das war aufgrund der vielen Attacken vor ihm aber nicht gut möglich. Danach aht sich einfach immer wieder mal ein kleines Loch aufgetan, was er letztlich nicht immer schließen konnte. Mit seiner Platzierung kann Lindner – wie mit der gesamten Saison – so durchaus zufrieden sein, auch wenn heute etwas das Glück gefehlt hat.

Im Rennen der U23-Nachwuchsfahrer führte Thomas Pidcock den britischen Erfolg des ersten Tages fort. Er gewinnt mit 15 Sekunden vor dem Vorjahres-Weltmeister Eli Iserbyt (Belgien) und Antoine Benoist aus Frankreich. Tomas Kopecky (Pauwels Sauzen Vastgoedservice) aus Tschechien fährt auf Super Prestige auf den sehr guten vierten Platz.

Zu den Ergebnissen

Morgen starten um 11 Uhr die U23-Frauen und um 15 Uhr die Herren-Elite.

Mehr Infos zur WM gibt es auf www.crossdenmark.dk/en/home sowie auf den UCI-Social-Media-Kanälen Facebook, Twitter, Instagram und Youtube sowie über den Hashtag #Bogense2019. In Deutschland werden die Rennen auch über den Eurosport-Player übertragen.

Ein Lifetiming mit den aktuellen Platzierungen und Abständen gibt es auf der UCI-Seite.

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