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Carsten Schabacher

Im Zeichen des Fahrrads

Die STEVENS Vertriebs GmbH hat der Parlamentarischen Radtour 2019 in Berlin Anschubhilfe geleistet – mit dem Bereitstellen von zahlreichen STEVENS E-Bikes

Mit Blick aufs Kanzleramt - STEVENS stellte für die Parlamentarische Radtour aktuelle Pedelecs bereit. (Bilder: STEVENS, ZIV)

Es war der perfekte Tag für die Parlamentarische Radtour 2019, um für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer zu werben: Das Wetter in der Bundeshauptstadt spielte mit, der 3. Juni ist Weltfahrradtag, und erst am Tag zuvor hatten an die 90.000 Radfahrerinnen und Radfahrer bei der Sternfahrt Berlin für „Mehr Platz fürs Rad“ gefordert. Dass auch die Bundespolitik dem Fahrradverkehr offenbar einen höheren Stellenwert zuspricht, zeigte die Rekordbeteiligung von fast 200 Teilnehmern – Bundestagsabgeordnete, deren Mitarbeiter sowie Vertreter von Verbänden und Herstellern.

Zur mittlerweile 13. Parlamentarischen Radtour hatten die Abgeordneten Gero Storjohann (CDU) und Mathias Stein (SPD) eingeladen. Schon traditionell wurde die Tour vom Zweirad Industrie-Verband (ZIV) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) unterstützt. Während der ADFC Berlin die Strecke ausgearbeitet hatte und die Tour gemeinsam mit der Berliner Polizei souverän absicherte, stellten einige Mitglieder des ZIV, wie STEVENS, aktuelle E-Bikes bereit.

Die Räder von STEVENS waren schon bald samt und sonders ausgeliehen. "Politikerinnen und Politiker sind auch Radfahrer, und auch bei ihnen genießt STEVENS offenbar einen guten Ruf. Das kam bei der Radausleihe und dem Einstellen der Räder häufig zur Sprache", sagte Volker Dohrmann, der mit STEVENS Verkaufsleiter Rainer König vor Ort war. Die frühe Ausleihe half offenbar auch dabei, dass ein STEVENS E-Triton PT5 bei den Ansprachen mit auf der Bühne stand.

Als starkes politisches Zeichen wurden die Ansprachen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sowie von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gewertet.

Der Bundestagspräsident sagte, er hoffe, die Tour trage dazu bei, dem Radverkehr noch mehr Zulauf zu bescheren. Er merkte an, dass es in Deutschland bereits heute mehr Fahrräder als Autos gäbe, und bei der Planung von mehr Wegen für Radfahrer dürfe man auch Rollstuhlfahrer und Handbiker nicht vergessen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bekräftigte seine Ziele für einen attraktiveren Radverkehr in Deutschland, die er bereits auf dem Nationalen Radverkehrskongress Mitte Mai in Dresden vorgestellt hatte. Er merkte an, dass alle Bürgerinnen und Bürger auf der Website Zukunft Radverkehr noch bis Ende Juni 2019 ihre Ideen für bessere Bedingungen für Radfahrer mitteilen könnten. Die Beteiligung sei enorm hoch. Die Beiträge sowie die Ergebnisse aus einer dort platzierten Online-Umfrage sollen in die Entwicklung des neuen „Nationalen Radverkehrsplans 2021“ (NRVP) des Bundesverkehrsministeriums mit einfließen. Der NRVP ist die Grundlage für die Förderung des Radverkehrs durch den Bund.

Gero Storjohann fasste die Tour zusammen: „Die Radverkehrspolitik bekommt einen höheren Stellenwert in der Bundespolitik. Alleine die hohe Teilnehmerzahl der heutigen parlamentarischen Radtour macht dies deutlich. Unser Themenschwerpunkt ,sichere und komfortable Radwege' zeigt, dass wir zwar schon viel erreicht haben, macht aber auch darauf aufmerksam, dass es noch viel zu tun gibt.“

David Eisenberger, Leiter Marketing und Kommunikation des ZIV zeigte sich hocherfreut
über die gelungene Werbung für den Radverkehr: „Kaum ein anderer Anlass eignet sich
besser, um mit Interessenvertretern für einen sicheren und komfortablen Radverkehr in entspannter
Atmosphäre über fahrradpolitische Belange zu diskutieren. Man merkte deutlich, dass das Thema Radverkehr bei den Entscheidungsträgern im Bund angekommen ist." 

Die Tour stand unter dem Motto Verkehrssicherheit. So führte die Tour auch über geschützte Radfahrstreifen, deren Wirksamkeit aktuell in einem Modellversuch vom Berliner Verkehrssenat untersucht werden. Die Rundfahrt führte – bei einem Zwischenstopp bei der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz – die Radfahrerinnen und Radfahrer vom Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel durch die Berliner Innenstadt, vom Parlamentsviertel durch die Bezirke Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg und wieder zurück bis zu einem Biergarten nahe des Bundeskanzleramts, wo die Tour gesellig ausklang.

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