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Sanne Cant – Cyclocross-Weltmeisterin

Sanne Cant bewies am Ende der Saison 2018/19 ihre Klasse – zum dritten Mal Weltmeisterin

In der vorherigen Saison hatte Sanne Cant von IKO-Beobank fast alles gewonnen, was möglich war. So vereinte die 28-Jährige in 2017/18 alle möglichen Meisterschafts- und Wertungstrikot auf sich – von der Belgischen Rennserie bis zur Weltmeisterschaft. So fiel es tatsächlich auf, dass sie nicht so souverän in die Saison 2018/19 fand. Sie gewann „nur“ elf Rennen (anstatt 19 im Vorjahr), davon keines im Cyclocross Weltcup. Alles Anmerkungen auf hohem Niveau – denn am Ende zeigte sie, dass sie immer da war, wenn es drauf ankam. Sie holte ihre zehnte Belgische Meisterschaft in Folge und nach taktisch und technisch starkem Rennen die Weltmeisterschaft im dänischen Bogense – zum dritten Mal in Folge.

 

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Sanne Cant sah sich im Laufe des Rennens als einzige Belgische Fahrerin der starken Niederländischen Equipe gegenüber. Marianne Vos, Lucinda Brand, Denise Betsema und Annemarie Worst (Steylaerts 777) bildeten mit der Titelverteidigerin die Spitzengruppe auf dem schnellen Kurs mit seinen kurzen aber technisch fiesen Anstiegen. An der Spitze wechselten die Führungen, aber bis zur vorletzten Runde konnte keine der Fahrerinnen entscheidend davonziehen. Eine Attacke von Lucinda Brand sprengte schließlich die Spitzengruppe, mit Brand und Cant an der Spitze, Vos, Betsema und Annemarie Worst mit wachsenden Abständen. In der letzten Runde spielte dann Cant nach der gelungenen Taktik auch ihre technische Stärke aus und holte bis zum Zielstrich noch neun Sekunden Vorsprung heraus.

Auf dem Podest zeigte Sanne Cant dann neben ihrer Medaille auch drei Finger – für drei Cyclocrossweltmeisterschaften in Folge (und auf STEVENS Super Prestige). Mit ihr auf dem Podest Lucinda Brand vor Marianne Vos aus den Niederlanden.
Für die Weltmeisterschaft war sie einen Monat zuvor ins Trainingslager gefahren und hatte das zweitletzte Weltcuprennen in Frankreich dafür ausfallen lassen. Im Gesamtweltcup lag Marianne Vos eh uneinholbar vorne und der zweite Rang war Sanne Cant auch nicht zu nehmen.
Und nach der WM war sie weiter auf den Punkt on top: mit Siegen in den letzten Rennen der DVV trofee in Lille, ihrem Heimatort, und beim finalen Rennen der Superprestige Serie in Hoogstraten gewann sie auch diese Wertungen gesamt.
 


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