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Born in 2004:

STEVENS 29"er MTBs

Der Innovationsgedanke steht bei steht bei STEVENS seit der Gründung 1991 ganz weit vorne. Für einige sogar zu weit, wie die Geschichte von 2004 zeigt. 
Maarten Nijland (Holland) und Jens Schwedler vom STEVENS Cyclcoross Team fanden, dass die 4,2 Kilometer lange MTB-Strecke der Deutschen Meisterschaft in Sundern-Hagen perfekt für ein 29"-Bike gewesen wäre. Und baute deshalb kurzerhand ein Crossrad um. 
Das wurde allerdings seinerzeit vom Bund Deutscher Radfahrer nicht genehmigt, denn man befürchtete, dass ein größerer Radumfang entscheidende Vorteile verschafft hätte. „Die Strecke wäre ideal für ein 29"-Fahrrad!“, so Jens Schwedler. Und weiter: „Es reicht vielleicht nicht zum Deutschen Meister, aber fünf Plätze besser als mit dem Mountainbike wäre ich auf jeden Fall.“.Hintergrund der Diskussion und ein wirklich guter Grund, sauer zu sein war die neue Regelung des Weltradsportverbandes UCI, die zum 1. Januar 2004 in Kraft trat. 

Seitdem dürfen Mountainbikes bei internationalen Wettkämpfen mit bis zu 29" großen Laufrädern ausgestattet und eingesetzt werden. Der BDR hatte die Regelung damals aber noch nicht übernommen, was für Verwirrung sorgte. Denn bei Bundesliga-Rennen (die nach internationalen UCI-Bestimmungen ausgetragen werden), durften die großen Laufräder schon eingesetzt werden. 
Damals hatte Jens Schwedler auf den Gewichtsvorteil spekuliert. (29-Zöller waren oftmals tendenziell leichter als 26"-Bikes, zumal oft auf die Federgabel verzichtet wurde und auch leichtere, schmalerer Reifen eingesetzt wurden): „Vor allem in der Tragepassage des DM-Kurses hätte ein leichteres Rad sicher Vorteile“, so der Seriensieger Schwedler. 
Der BDR hat Jens Schwedler nur wenige Tage vor dem Start bei den Deutschen Meisterschaften auf das Verbot hingewiesen.

Zurecht war man bei STEVENS etwas verwundert, denn wird die Diskussion über die Zulassung von 29"-Bikes wurde zu dem Zeitpunkt bereits seit Monaten geführt. „Man könnte den Eindruck haben, man möchte das Team STEVENS-Jeantex und Jens Schwedler ausbremsen«, meint Volker Dohrmann, Brand Manager bei STEVENS, damals zu dem Thema. 

Heute, mit ein paar Jahren Abstand und einer eigenen 29"-Linie im Programm, sieht Volker Dohrmann die Sache hanseatisch-abgeklärt.„Unsere Cross-Fahrer hatten 2003 und 2004 ganz einfach schon den richtigen Riecher und waren mit großen Laufrädern schnell unterwegs.
Als Cyclocrosser sind sie mit dem Laufradformat vertraut und konnten sich - trotz UCI Freigabe - leider nicht gegen den BDR durchsetzen. STEVENS hat die 29" MTBs 2012 im Sortiment und in allen Kategorien enormen Markt-Zuspruch. Auch beim vollgefederten Fluent 29" und den leichten Carbon-Hardtails sind unsere Erwartungen bei weitem übertroffen worden." STEVENS Bikes - der momentane Marktführer im Querfeldein hat schon vor 8 Jahren mit großen Laufrädern im MTB Sport Erfahrungen gesammelt. Die Crosser des STEVENS Racing Teams starteten mit 700C Bikes, 63mm Federgabel und Breitreifen in nationalen Rennen.


Und STEVENS wird auch weiterhin den Innovationsgedanken ganz nach vorne stellen – und seiner auch weiterhin Zeit weit voraus sein. Zum Glück für alle Bike-Enthusiasten.
Diese 29" Historie hat übrigens auch das niederländische Magazin "Bike Trekking" in seiner Oktober-Ausgabe aufgegriffen.

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